Einträge mit dem Schlagwort: Andrea Petkovic
Angstgegner
Angstgegner ist ein Ausdruck, den ich nicht besonders schätze. Denn eigentlich geht es nicht um die Angst vor dem Gegner, sondern um die Angst vor dem Verlieren. Und die kennen Hobbysportler natürlich ebenso gut wie Profisportler, wenn die Motive und Konsequenzen auch ganz andere sein mögen.
Natürlich kenne ich sie also, diese Gegnerinnen, gegen die ich mich auf dem Tennisplatz abmühe und anstrenge, um dann am Ende doch mit schöner Regelmäßigkeit als Verliererin vom Platz zu gehen. Ich weiß durchaus, woran das liegt: In Technik, Kondition, Kopf oder einer Kombination aus allem bin ich unterlegen.
An der Netzkante
Ein schmaler Grat liegt manchmal nur zwischen Sieg und Niederlage im Tennis. Leider hat Andrea Petkovic das Finale in Peking gegen Agnieszka Radwanska verloren, wenn auch denkbar knapp. Zwar gewann sie insgesamt einen Punkt und sogar zwei Spiele mehr als ihre Kontrahentin, dennoch verließ die Polin den Platz als Siegerin.
“Petkovic patzt” meldete daraufhin eine Zeitung, die inzwischen änderte in “Petkovic scheiterte”. Beide Wörter empfinde ich als unangemessen für den großartigen Einsatz beider Spielerinnen in einem Mammutmatch. Dass es nun doch nicht reicht für die direkte Teilnahme an den WTA Championships, ist schade, aber nicht der Weltuntergang. Immerhin hat Petko mit Rang 9 in dieser Woche ihre bisher höchste Platzierung im WTA-Ranking erreicht – Grund genug zum Jubel.
Tennis im Herbst
Während ich diesen Eintrag schreibe, spielt Andrea Petkovic in Peking um den Einzug ins Halbfinale. Einen Satz hat sie bereits gewonnen, natürlich drücke ich die Daumen, damit der zweite Satzgewinn bald folgt.
Leider hat nun auch hier die Hallensaison begonnen, trotz der sonnigen und warmen Tage in den letzten Wochen ist daran nicht zu rütteln. Draußen zu spielen macht mir nun einmal mehr Spaß, aber Hallentennis ist besser als eine lange Tennispause. Einer glücklichen Fügung habe ich es zu verdanken, dass ich in diesem Winter gelegentlich in einer Doppelrunde mit mehreren Teams mitspielen kann. Mit immer neuen Partnerinnen und Gegnerinnen zu spielen, ist eine nette sportliche Herausforderung.
Es steht nun 3:4 aus Sicht von Petkovic im zweiten Satz. Ein kleiner Blogeintrag ist schnell geschrieben. Für ein Tennismatch braucht man doch ein wenig länger.
Niederlagen nutzen
Im Damenfinale der French Open stehen also Li Na und Titelverteidigerin Francesca Schiavone. Maria Sharapova unterlag Li Na weniger deutlich, als Andrea Petkovic gegen Erstere verlor, aber letztlich zählt im Tennis nur der Sieg. Andrea Petkovic wird trotz der Endstation im Viertelfinale von Paris ihren nach oben zeigenden Weg konsequent weitergehen, davon bin ich felsenfest überzeugt.
Für den Tennissport in Deutschland ist sie auf jeden Fall schon jetzt ein Gewinn mit positiver Wirkung auf den Tennisnachwuchs.
Bevor wir sie bei den nächsten Turnieren in Eastbourne und Wimbledon Tennis spielen sehen, plaudert sie hier noch einmal locker und sympathisch jenseits der Tennisplätze auf dem Weg nach Roland Garros:
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Go, Petko, go!
Das Doppel Görges/Petkovic ist am Sonntag leider ausgeschieden. Aber was ist das schon gegen die gute, ach was, die überaus erfreuliche Nachricht: Andrea Petkovic steht nach ihrem 3-Satz-Sieg gegen Maria Kirilenko im Viertelfinale der French Open.
Und hier ist sie endlich – on the Road to Roland Garros, en parlant français:
Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg! Nicht nur meine Daumen werden fest gedrückt sein, wenn Andrea Petkovic morgen gegen Maria Sharapova spielt.





