Einträge der Rubrik: Volley
Angstgegner
Angstgegner ist ein Ausdruck, den ich nicht besonders schätze. Denn eigentlich geht es nicht um die Angst vor dem Gegner, sondern um die Angst vor dem Verlieren. Und die kennen Hobbysportler natürlich ebenso gut wie Profisportler, wenn die Motive und Konsequenzen auch ganz andere sein mögen.
Natürlich kenne ich sie also, diese Gegnerinnen, gegen die ich mich auf dem Tennisplatz abmühe und anstrenge, um dann am Ende doch mit schöner Regelmäßigkeit als Verliererin vom Platz zu gehen. Ich weiß durchaus, woran das liegt: In Technik, Kondition, Kopf oder einer Kombination aus allem bin ich unterlegen.
Großartig!
Sabine Lisicki hat es tatsächlich geschafft: Sie steht im Halbfinale von Wimbledon. Eine großartige Leistung, ich gratuliere!
Nach dem Sieg gegen Marion Bartoli könnte sie morgen gegen Maria Sharapova eigentlich unbeschwert aufspielen. Die Bürde der Favoritin lastet auf Sharapova, Sabine Lisicki hat nichts zu verlieren. Das ist meine Meinung. Der Tenor vieler Berichte klingt ganz anders, da wird ein Erwartungsdruck erzeugt, der nichts Gutes verheißt.
Aber nachdem sich Sabine Lisicki nach ihrer langen Verletzungspause so eindrucksvoll in die Weltspitze zurückgespielt hat, wird sie sich davon hoffentlich nicht verunsichern lassen. Auf ein gutes Spiel!
Noch eine WM
Eine Tennis-WM gibt es nicht, aber die deutschen Tennisprofis waren am vergangenen Wochenende sehr erfolgreich: ein rein deutsches Finale in Halle mit Philipp Kohlschreiber als Sieger, Sabine Lisicki als Siegerin des Turniers in Birmingham, Mona Barthel im Halbfinale des Turniers in Kopenhagen. Ich freue mich, dass Tennis wieder im Aufwind ist.
Meine Blog-WM-Teilnahme dagegen war nur kurz: Das Tennisblog hat die erste Runde leider nicht überstanden. So ist das nun einmal, mag der Wettkampf auch noch so fair sein – nur einer gewinnt in jedem Duell. Viel Glück allen, die in die nächste Runde gekommen sind!
Die nächste WM steht schon vor der Tür, ohne meine aktive Teilnahme zwar, aber dafür ganz in meiner geografischen Nachbarschaft: die Fußball-WM der Frauen.
Auch bei einer echten WM darf der Spaß nicht zu kurz kommen:
Adieu
Paris 2011 ist schon wieder Geschichte. Zum Abschluss der zwei spannenden Turnierwochen noch einige Impressionen. Hier ist Na Li zu sehen und zu hören, die überraschende Siegerin im Dameineinzel:
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Weniger überraschend war der Ausgang im Herreneinzel Nadal gegen Federer, darüber wurde schon genug geschrieben. Hier bleibt mir nur zu sagen: adieu und merci beaucoup für großartiges Tennis in diesem Jahr!
Go, Petko, go!
Das Doppel Görges/Petkovic ist am Sonntag leider ausgeschieden. Aber was ist das schon gegen die gute, ach was, die überaus erfreuliche Nachricht: Andrea Petkovic steht nach ihrem 3-Satz-Sieg gegen Maria Kirilenko im Viertelfinale der French Open.
Und hier ist sie endlich – on the Road to Roland Garros, en parlant français:
Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg! Nicht nur meine Daumen werden fest gedrückt sein, wenn Andrea Petkovic morgen gegen Maria Sharapova spielt.





