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Einträge der Rubrik: Stop(p)


Gemessen und gezählt

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Es musste ja so kommen: Auch im Tennis, einer Sportart, die hervorsticht durch ein völlig unsinniges Zählsystem einerseits und durch den spielerischen Aspekt, der nicht ohne Glück auskommt, andererseits, wird jetzt elektronisch gemessen und gezählt, was das Zeug hält.

Das Angebot reicht vom simplen Zählstand-Tracker (besonders wichtig für uns Tennissenioren!) über die spezielle Analyse-Uhr für Tennisspieler bis zum Band, das alle Phasen des Tennisschwungs und Balltreffpunkts aufzeichnet und auswertet.

Für Profis mag all das sehr wichtig sein. Für eine planlose Hobbyspielerin wie mich sind spezielle Tennis-Gadgets unnötige Spielerei. Eigentlich. Vielleicht könnte ich doch mal das eine oder andere ausprobieren?

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Wohin mit alten Tennisbällen?

Sonntag, 06. Juli 2014

Gebrauchte Tennisbälle neu verwerten.

Zurzeit spielen in Wimbledon Roger Federer und Novak Djokovic um den Titel im Herreneinzel. Die beiden sind im 3. Satz, bis zum Sieg eines der beiden Spieler werden noch einige Tennisbälle verschlissen werden: New balls, please.

Der Verbrauch ist bei Hobbyspielern natürlich viel geringer, aber deutlich spürbar. Und wenn ich schon nicht live in Wimbledon als Zuschauerin dabei bin, so habe ich in den letzten Wochen immerhin die Augen offengehalten und spezielle Verwendungsarten für ausgediente Tennisbälle gefunden.

Mein Favorit ist der türkische Tennisballplatz am Meer, auch wenn er etwas wacklig aussieht:
Tennisballstuhl

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Aquathlon und Duathlon

Freitag, 06. Dezember 2013

Zurzeit ist Wintersportzeit, aber gerade jetzt wird die Konditionsgrundlage für den nächsten Sportsommer aufgebaut. Ein Triathlon würde mich reizen, zum Einstieg gibt es kürzere Distanzen, die durchaus zu bewältigen sind. Wenn nur das Radfahren nicht wäre! Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich fahre gerne Rad. Auf meinem Alltagsfahrrad. Das ist für Wettkämpfe leider nicht geeignet, ein teures Rennrad kaufen möchte ich für einen einmaligen Ausflug in die Triathlonwelt nicht.

Zieht man das Radfahren beim Triathlon ab, bleiben Laufen und Schwimmen. Ein eigenes Wort dafür gibt es auch: Aquathlon. Richtig durchgesetzt hat sich diese Bezeichnung im deutschen Sprachraum anscheinend nicht, für Swim & Run gibt es deutlich mehr Suchergebnisse auf deutschsprachigen Seiten.

Schwimmen

Sehr viel beliebter ist offenbar der Duathlon, so wird die Kombination aus Radfahren und Laufen meist genannt. Ich kann gar nicht verstehen, dass Schwimmen für viele Triathleten die am wenigsten beliebte Sportart zu sein scheint. ;-)

Aufwärtstrend

Samstag, 08. Juni 2013

Ein Netzroller kommt selten allein.

Netzroller
Einige glückliche Netzroller kamen mir in dieser Tennissaison schon zugute, zum Leidwesen meiner Gegnerinnen. Besonders spektakulär war der Ball, der im ersten Teamspiel beim Stand von 6:9 im Champions-Tiebreak den ersten Matchball meiner Gegenerin verhinderte: Er schien so offensichtlich auf meiner Seite des Platzes an der Netzkante hängen zu bleiben, dass ich schon auf dem Weg zum Netz war, um der Gegenerin zu gratulieren. Aber der Ball überlegte es sich, verweilte für Augenblicke an der Netzkante, bevor er herunterfiel – auf der Seite der Gegnerin. Matchball abgewehrt.
Die Niederlage war nur aufgeschoben: 8:10 stand es am Ende bei meiner ersten Einzelniederlage in der Teamrunde der Damen 50 (bzw. 40) seit 2009. Ich war die einzige Verliererin des Tages in meinem Team, völlig unerwartet gewannen wir alle anderen Spiele!

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Champions-Tiebreak

Freitag, 28. Dezember 2012

Eine Tenniserzählung von Peter Rudolph

Mit einer Rechtschreibfrage fing es an: Wie schreibt man Champions-Tiebreak? Darüber tauschte ich mich vor einiger Zeit mit Texttreff-Kollegin Antje Winkler aus und lernte dabei zweierlei: Tiebreak steht im Duden (ich hielt Tie-Break für die gängige Schreibweise) – und, wichtiger: Ein Tennisroman aus Deutschland war in Sicht!

Tennislehrbücher gibt es wie Sand am Meer, erzählende Tennisbücher sind dagegen selten. Fast schon als Klassiker gilt die Erzählung Die Tennisspieler des schwedischen Philosophie- und Literaturprofessors Lars Gustafsson, erstmals erschienen im Jahr 1977. Die Erzählung spielt in den USA – wie offenbar die Mehrzahl der Tennisromane. Für etwas Aufsehen unter Tennisfans sorgte, als Martina Navratilova, eine der erfolgreichsten Tennisspielerinnen überhaupt, Ende der 1990er Jahre mit Koautorin Liz Nickels zwei Krimis veröffentlichte: “Spiel, Satz und Tod” und “Bei Aufschlag Mord”. Literarisch anspruchsvoller geht es bei David Foster Wallace um Tennis, und zwar in seinem viel gepriesenen Roman Unendlicher Spaß.

Inzwischen ist Champions-Tiebreak von Peter Rudolph erschienen und ich habe das Buch gleich gelesen.

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