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Halbmarathon, der zweite
Mit dem Laufen ist es so ähnlich wie mit den Geburten: Frau fragt sich, weshalb sie sich die Quälerei antut, und wird doch zur Wiederholungstäterin. Irgendwas muss es mir also bringen, dass ich drei Geburten überstanden habe und nun auch den zweiten Halbmarathon.
Auf derselben Strecke wie im Vorjahr war ich unterwegs und doch war vieles anders. Diesmal ging es in strömendem Regen los. Aber was macht das schon. Wer sich auf einen Halbmarathon vorbereitet hat, lässt sich davon nicht schrecken. Mein Vorsatz in diesem Jahr: immer schön langsam. Also ließ ich zu Beginn fast alle anderen an mir vorbeiziehen. So war ich, anders als im Vorjahr, wenigstens nicht schon nach 1 Laufkilometer an meinen Grenzen anglangt und tappte gemächlich durch den Regen. Als die Sonne endlich herauskam, stellte sich ein richtig gutes Laufgefühl ein. Anders als im Vorjahr war keine Gehpause nötig. Auf den letzten Kilometern konnte ich sogar noch einige überholen. Und dann kam schon das Ziel. 5 Minuten schneller als im letzten Jahr. Der Zieleinlauf entschädigt für alle Mühen (no pain, no gain?).
Mein erster Halbmarathon
Fast bereute ich meinen Entschluss, als ich am Samstag am Start stand. Zu viele andere Termine in den letzten Wochen ließen keine Zeit für eine konzentrierte Vorbereitung auf den Lauf. Und dann wachte ich am Laufmorgen auch noch mit Halsschmerzen auf. Und im Startbereich waren lauter supertrainierte Leute zu sehen, die über ihre Fabelzeiten fachsimpelten.
Aber ein Indianer kennt bekanntlich keinen Schmerz, also trat ich an.
Durch Feld, Wald und Wiesen
Als ich vor Jahren den Tipp mit jogmap erhielt, war meine anfängliche Freude nur von kurzer Dauer: Meine Feld-, Wald- und Wiesenstrecken außerhalb der verzeichneten Wege konnte ich nur sehr ungenau eingeben.
Abhilfe kam mit einem Handy mit GPS-Funktion. Endlich konnte ich Streckenlänge und Streckenverlauf genau nachverfolgen – aber nur schematisch, ohne Karte.
Jetzt geht auch das dank einer App ganz komfortabel, nämlich so:
Neue Pläne
Nach dem Lauf ist vor dem Lauf. So kommt es, dass ich wieder neue Strecken erprobe, längere – denn mein neues Ziel ist es, im nächsten Jahr einen Halbmarathon zu laufen.
Heute ist der Frankfurt-Marathon. Im vergangenen Jahr habe ich zugeschaut, irgendwann in der Zukunft werde ich vielleicht mal als Läuferin teilnehmen. Die halbe Distanz gibt es dort leider nicht, aber vielleicht bemühe ich mich fürs nächste Jahr um einen Staffelstart.
32. Istanbul-Marathon/Avrasya Maratonu
Gut gelaufen ...
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ist meine erste Teilnahme an einem großen Laufereignis. Nein, das ist untertrieben: Ich habe es sehr genossen, beim 32. Istanbul-Marathon mitgelaufen zu sein.
15 km waren für den Auftakt genau richtig, irgendwann wird es hoffentlich einmal die komplette Marathondistanz sein. Das Wetter war ideal, sonnig und um die 20 Grad. Laufen mit so vielen Menschen aus aller Welt – sehr ungewohnt für mich, die ich sonst allein durch die Gegend trabe, an diesem Tag perfekt.
Einziger Wermutstropfen: Beim Aufbruchstrubel mit der ganzen Familie am frühen Morgen vergaßen wir den Fotoapparat.





