Einträge der Rubrik: Aufschlag
Vorfreude auf ein neues Sportjahr
Vorschau auf 2012
Vorfreude ist die schönste Freude, deshalb wird es Zeit, sportliche Ziele fürs nächste Jahr zu planen.
Zunächst ein kurzer Blick zurück. Das Jahr 2011 brachte mir lauter Premieren in drei Sportarten: meinen ersten Halbmarathon, mein erstes Freiwasserschwimmen, und das gleich über 6,5 km im Bosporus, mein erstes LK-Turnier im Tennis.
Wenn’s der Tennisspielerin zu wohl wird,
spielt sie ein Turnier.

Dieses Handtuch hat mir Glück gebracht!
Zuallererst ist es eine Erinnerung an glorreiche Zeiten: Im zarten Alter von fast 12 Jahren gewann ich zum einzigen Mal in meinem Leben eine Bezirksmeisterschaft im Tennis. Der Siegespreis, eben dieses Handtuch (seinerzeit von meiner Mutter mit meinem Namen bestickt), hat mich seither bei vielen Matches begleitet – auch wenn mäßiges Talent und mäßiger Trainingseifer in jungen Jahren sportliche Großtaten erfolgreich zu verhindern wussten.
Das Talent ist mit den Jahren nicht gewachsen, aber mein sportlicher Ehrgeiz ist neu erwacht. Und so habe ich nach vielen Jahren doch wieder bei einem Tennisturnier mitgespielt – mit dem Handtuch im Gepäck.
Turniersieg für Sabine Lisicki
Hurrikan “Irene” wirbelt nicht nur die Ostküste der US durcheinander. Auch die deutschen Geografiekenntnisse sind dabei etwas aus den Fugen geaten: Sabine Lisickis Turniersieg wird kurzerhand nach Stanford* verlegt.
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Im Text stimmt’s dann wieder: Sabine Lisicki erspielte ihren 3. WTA-Sieg in Dallas mit einem eindrucksvollen Durchmarsch. Fantastisch!
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Und immer wieder Tennis
Trotz meiner Ausflüge in andere Sportarten steht Tennis im Zentrum meiner sportlichen Wettkämpfe. Die Saison ist noch nicht zu Ende, aber ich kann schon ein positives Fazit ziehen: Unser Klassenerhalt steht längst fest. Die erste Saison auf Landesebene schließt unser Team als Gruppendritter ab. Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis, denn vor dem Beginn der Punktrunde haben wir überhaupt nicht damit gerechnet, in der oberen Gruppenhälfte mitspielen zu können.
Bosporusschwimmen 2011
23. Bosphorus Cross-Continental/Boğaziçi Yüzme Yarışları
Zunächst ist es nichts als eine Schnaps-, nein, eine Teeidee, die ein Cousin nach dem Istanbul-Marathon in die Runde wirft: “Warum nehmt ihr eigentlich nicht am Bosporusschwimmen von Asien nach Europa teil?”
Ja, warum eigentlich nicht? Dann nach der ersten Recherche der erste Schreck: Man schwimmt nicht etwa an der schmalsten Stelle von Ufer zu Ufer, sondern über eine Distanz von 6,5 km, ungefähr von der zweiten zur ersten Bosporusbrücke. Nur etwas für Profis also? Das kann doch nicht sein bei einem Jedermannschwimmen. Das Internet erweist sich als erstaunlich wenig ergiebig, was Erfahrungsberichte betrifft. Eine dankenswerte Ausnahme ist der ausführliche Bericht von Prisca Fahrni, die 2005 beim Schwimmen von Kontinent zu Kontinent erfolgreich war.
Der sportliche Ehrgeiz hat mich gepackt. Dabei sein ist alles, die Strecke müsste doch zu schaffen sein!





