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Wenn’s der Tennisspielerin zu wohl wird,

Montag, 05. September 2011

spielt sie ein Turnier.

Tennis
Dieses Handtuch hat mir Glück gebracht!

Zuallererst ist es eine Erinnerung an glorreiche Zeiten: Im zarten Alter von fast 12 Jahren gewann ich zum einzigen Mal in meinem Leben eine Bezirksmeisterschaft im Tennis. Der Siegespreis, eben dieses Handtuch (seinerzeit von meiner Mutter mit meinem Namen bestickt), hat mich seither bei vielen Matches begleitet – auch wenn mäßiges Talent und mäßiger Trainingseifer in jungen Jahren sportliche Großtaten erfolgreich zu verhindern wussten.

Das Talent ist mit den Jahren nicht gewachsen, aber mein sportlicher Ehrgeiz ist neu erwacht. Und so habe ich nach vielen Jahren doch wieder bei einem Tennisturnier mitgespielt – mit dem Handtuch im Gepäck.
Offenbach Open

Was soll ich sagen: Mein Erfolg hat mich selbst am meisten überrascht! 4 Matches, 4 Siege und damit Sieg in meiner Kategorie. 3 Siege gegen Spielerinnen in höheren Leistungsklassen haben mir einen Aufstieg um 2 LKs beschert und die Genugtuung, auch Hessenligaspielerinnen schlagen zu können. Dabei stand der Turnierstart unter keinem guten Stern: Zu Beginn des zweiten Satzes im ersten Match riss eine Saite meines Schlägers. Ersatzschläger: Fehlanzeige. Dennoch glatt gewonnen. Doch ein gutes Omen?

Ungelöst ist auch noch die Frage, warum ich vor jedem Spiel schrecklich aufgeregt bin, obwohl rein gar nichts davon abhängt, ob ich gewinne oder verliere; die Welt dreht sich so oder so weiter. Noch erstaunlicher ist, dass ein Zuschauer nach dem Endspiel meinte, ich sei die Ruhe selbst auf dem Platz. Tarnung ist offenbar alles, denn zumindest am Anfang eines Spiels bin ich die Nervosität in Person.

Sportlicher Erfolg scheint auch der Gesundheit zuträglich zu sein. Nach den Sportabzeichenprüfungen Mitte letzter Woche meldete mein Bein noch Ziepen und Zwicken, mit jedem erfolgreich verlaufenen Turniertag wurde es besser statt schlimmer.

Und zum Schluss verrate ich noch mein Erfolgsgeheimnis: Ich verfolge die US Open im TV, vor allem die Matches der deutschen Spielerinnen. Zwei von ihnen darf ich immer noch die Daumen drücken: Angelique Kerber und Andrea Petkovic sind im Viertelfinale.



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Es werden doch auch einige TennisspielerInnen hier mitlesen, aber niemand hat Ines bis jetzt zum Sieg gratuliert?!?! Da will ich ausgesprochener Tennis-Muffel dies hiermit ausdrücklich tun: Herzlichen Glückwunsch!! Auch wenn “die Welt sich so oder so weiter"dreht, ein sportlicher Sieg ist doch immer einen Glückwunsch wert.

Tabea  am  08. September 2011



Danke schön!

Ines  am  09. September 2011



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