Vorfreude auf ein neues Sportjahr
Vorschau auf 2012
Vorfreude ist die schönste Freude, deshalb wird es Zeit, sportliche Ziele fürs nächste Jahr zu planen.
Zunächst ein kurzer Blick zurück. Das Jahr 2011 brachte mir lauter Premieren in drei Sportarten: meinen ersten Halbmarathon, mein erstes Freiwasserschwimmen, und das gleich über 6,5 km im Bosporus, mein erstes LK-Turnier im Tennis.
Tennis:
Die Teamrunde im Tennis war nichts Neues, festzuhalten bleibt, dass wir uns in der Gruppenliga nicht nur hielten, sondern sogar als Gruppenzweite die Saison beendeten. Für die nächste Saison haben wir den Aufstieg in die Verbandsliga im Visier, denn unser Team erhält Verstärkung durch eine neue Zwei. Dadurch werden wir hoffentlich in der komfortablen Situation sein, unter mehreren starken Spielerinnen wählen zu können und auch eventuelle verletzungsbedingte Ausfälle abfangen zu können.
Auch 2012 möchte ich wieder ein Einzelturnier mitspielen. Kreis- oder Bezirksmeisterschaften gibt es zurzeit nicht für meine Altersklasse, vielleicht wage ich mich deshalb an hessische Meisterschaften. Schlimmstenfalls, also wenn ich bereits in der ersten Runde vom Platz geschossen werde, erhalte ich eine Trainerstunde.
Als Zuschauerin bin ich ebenfalls auf den Geschmack gekommen. Bei den Olympischen Spielen im Tennis in Wimbledon dabei sein, das wird leider nichts werden. Aber vielleicht ergibt sich eine andere Gelegenheit, großes Tennis live zu erleben.
Laufen:
Der April erwies sich im Nachhinein als günstiger Laufmonat. Später kam ich in Zeitnöte und hätte kaum Zeit zum Trainieren gehabt, im Herbst wäre ich zu ausgepowert gewesen. Ich peile also meinen zweiten Halbmarathon im Frühjahr an, möglichst wieder bei einem Lauf in der Nähe.
Schwimmen:
Noch einmal Bosporusschwimmen oder doch lieber Dardanellenschwimmen oder gar beides? Das wird sich noch weisen.
Ein wenig enttäuscht bin ich, dass Istanbul, europäische Sporthauptstadt 2012, offenbar keine eigene Website dazu hat. Außer einer Pressemeldung lese ich nichts, auch die offizielle ACES-Website ist wenig ergiebig, finde ich. Nichts als Makulatur also, dieser Titel? Schade.
Reizen würde mich ein Volkstriathlon. Aber mir fehlt ein geeignetes Fahrrad. Lauf- und Schwimmequipment ist weniger aufwendig.
Kommentare: (per RSS abonnieren)
Lieber doch Bosporusschwimmen! Das ist nicht mit Krieg,Toten, Waffen, Blut,Tränen verknüpft, denn auf der betr. Website vom Dardanellenschwimmen heißt es:
“This date commemorates the final victory for the Turks in the Turkish War of Independence in 1922 against the Greeks.” Man gedenkt und feiert also einen militärischen Sieg.
Kein weiterer Kommentar!
Tabea am 30. Dezember 2011
Mich fasziniert die Brückenfunktion der Dardanellen als Bindeglied zwischen Europa und Asien. Vermutlich ging es schon vor Xerxes dort nicht immer friedlich zu. Von Kämpfen halte ich nichts, bei Lord Byron ging’s auch nicht nur romantisch zu - harmloses Schwimmen mit Menschen aus aller Welt finde ich dagegen gut, egal an welchem Datum. Besser mit Schwimmen an die Vergangenheit denken als mit Säbelrasseln, das ist meine aufs Sportliche beschränkte Meinung.
ib am 01. Januar 2012
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