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Verloren

Montag, 22. Juni 2015

„Niederlagen sind ... [hier beliebiges Schimpfwort eigener Wahl einsetzen]“, sagte am Wochenende ein Zuschauer zu mir, als ich nach einem Medenspiel den Platz als Verliererin verließ. Über diese heftige Reaktion war ich ziemlich verblüfft. Meine Gegnerin hatte klar besser gespielt als ich und mir meine Grenzen auf dem roten Platz deutlich gezeigt. Das Spiel war fair und es waren gute Ballwechsel dabei. Worüber hätte ich also verärgert sein sollen? Über meine vielen unnötigen Fehler? Wunder geschehen auch auf dem Tennisplatz eher selten.

Niederlagen im Tennis

Bei einem Tennismatch gibt es nun einmal nur einen Gewinner, egal wie hoch oder wie knapp der Sieg ausfällt. Ja, es gab Zeiten, in denen mir eine Niederlage mehr zu schaffen machte. Abgeklärte Altersgelassenheit bringt auch Vorteile mit sich: Ich weiß, dass ein verlorenes Match rein gar nichts mit meinem Selbstwertgefühl zu tun hat, ebenso wenig wie Platzfehler oder Bälle, die ganz knapp im Aus gelandet sind.

Natürlich finde auch ich das Gewinnen schöner als das Verlieren. Angesichts drohender weiterer Niederlagen in dieser Saison kann es nicht schaden, wenn ich mir auch Letzteres schönrede. ;-)

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