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Und immer wieder Tennis
Trotz meiner Ausflüge in andere Sportarten steht Tennis im Zentrum meiner sportlichen Wettkämpfe. Die Saison ist noch nicht zu Ende, aber ich kann schon ein positives Fazit ziehen: Unser Klassenerhalt steht längst fest. Die erste Saison auf Landesebene schließt unser Team als Gruppendritter ab. Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis, denn vor dem Beginn der Punktrunde haben wir überhaupt nicht damit gerechnet, in der oberen Gruppenhälfte mitspielen zu können.
Im Doppel haben meine Partnerin und ich uns in diesem Jahr einige unnötige Niederlagen eingehandelt. Dafür ist meine Einzelbilanz erfreulich: Ich habe die zweite Saison ohne Niederlage hinter mir. Dieses Ergebnis und der Umstand, dass ich in diesem Jahr die Spiele und Erfolge der deutschen Spitzenspielerinnen Andrea Petkovic, Julia Görges und Sabine Lisicki sehr intensiv verfolge, haben mich ermutigt, etwas zu tun, was ich seit Jahrzehnten nicht mehr getan habe: Ich habe mich für ein Einzelturnier gemeldet.
Nach der Einführung des LK-Systems gibt es neuerdings auch LK-Turniere, an einem solchen möchte ich teilnehmen. Das ist eine gute Gelegenheit, gegen Spielerinnen zu spielen, auf die man sonst nicht treffen würde. So nett es ist, mit den Teamkameradinnen Tennis zu spielen, so genau kennt man doch nach einer Weile ihre Stärken und Schwächen. Jedes Spiel gegen eine Spielerin aus einem anderen Verein ist eine neue sportliche Herausforderung.
Sogar für den Winter habe ich die Aussicht auf reizvolle Tennisbegegnungen. Ich hoffe, dass etwas daraus wird.
Nur meine Achillessehne bereitet mir zurzeit Kummer. Aber ich bleibe optimistisch und stecke vorübergehend beim Joggen zurück.
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Der unwahrscheinlichste aller Fälle ist eingetreten: Gruppenzweiter sind wir nach dem letzen Spieltag! Denn das Team, das zunächst noch vor uns lag, kassierte völlig überraschend im letzten Spiel eine sehr hohe Niederlage.
Ines am 21. August 2011
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