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Meine Schuhe und ich

Montag, 23. November 2009

haben ein schwieriges Verhältnis zueinander. Zumindest meine Sportschuhe und ich.

Denn das Dumme an den meisten Sportarten ist, dass man sie nicht barfuß ausübt, vom Schwimmen einmal abgesehen. Sport wirkt sich auf die häusliche Struktur ungefähr so aus wie Babys.

Der Platzbedarf für Begleitmaterial ist nämlich enorm und wird vorher, also vor der Geburt bzw. vor der Aufnahme einer sportlichen Tätigkeit, selten bedacht. Glücklicherweise sind meine Babys Windelbergen, diversen Kindertransportgeräten und Bergen von Spielzeug entwachsen. Inzwischen benötigen sie nur noch elektronisches Zubehör und Deo, was sich zwar ungünstig auf die Haushaltsfinanzen auswirkt, insgesamt aber sehr platzsparend ist.

Meine Zeit beanspruchen die Nicht-mehr-Babys auch kaum noch. Das lässt mir unglücklicherweise viel Zeit für Sport und Sportschuhe. Ich brauche:
1 Paar Tennisschuhe für draußen (Haltbarkeit: 1–2 Sommer)
1 Paar Joggingschuhe (Haltbarkeit: < 1 Jahr)
1 Paar Walkingschuhe (Haltbarkeit: < 1 Jahr)
1 Paar Tennisschuhe für Teppichboden (Haltbarkeit: Jahre)
1 Paar Hallenschuhe für allgemeinen Sport (Haltbarkeit: Jahre)

Außerdem vorhanden:
1 Paar Inlineskates (Haltbarkeit: Jahre)
1 Paar Skischuhe (Haltbarkeit: Jahre)
1 Paar Langlaufschuhe (Haltbarkeit: Jahre)
1 Paar Schlittschuhe (Haltbarkeit: Jahre)

Problematisch sind die Schuhe, die sich schnell verschleißen, also die Tennis-, Jogging- und Walkingschuhe.
Gut passende Tennisschuhe zu finden, ist noch die leichteste Übung. Aber was Jogging- und Walkingschuhe betrifft, bin ich immer noch auf der Suche nach der eiermilchlegenden Wollmilchsau, das heißt einer optimalen Kombination aus Sportschuh und Gummistiefel für die Wetterauer Matschwege. Wenigstens kommt mir entgegen, was ich neulich im Wartezimmer gelesen habe: Demnach sind stark dämpfende Sohlen gar nicht so gut, zu häufigem Schuhwechsel wird geraten.
Vielleicht sollte ich den Beruf wechseln, mich auf Sportschuhhandel verlegen, einen Raum für meinen eigenen Sportschuhbedarf reservieren und dort Laufschuhe für jeden Untergrund, jedes Wetter und jede Farblaune horten.



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War nicht noch was mit antiken Spikes??

Tabea  am  24. November 2009



Stimmt, ausgerechnet die ältesten Schuhe in meiner Sammlung habe ich vergessen! Aber dafür haben sie ja schon ihren eigenen Blogeintrag bekommen.

Ines  am  25. November 2009



Am besten also doch barfuß laufen, das löst alle Schuhprobleme.

Ines Balcik  am  06. Januar 2010



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