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In der Erfolgsspur

Mittwoch, 15. April 2015

Anfang des Jahres häuften sich negative und mitunter wenig freundliche Nachrichten über die deutschen WTA-Profis, selbst eingefleischten Tennisfans kamen Zweifel angesichts des oft viel zu frühen Ausscheidens gerade der Topspielerinnen. Insbesondere Sabine Lisicki wurde häufig genug hart und nicht immer fair kritisiert.

Sabine Lisicki, Foto: Jimmie48
Foto: Jimmie48. Vielen Dank!

Das Foto zeigt sie bei ihrem Zweitrundenauftritt im Februar in Dubai, als sie sang- und klanglos gegen Ana Ivanovic mit 0:6 3:6 verlor. In der Woche darauf folgte eine Erstrundenniederlage in Doha.
Aber auch nach der längsten Niederlagenserie geht es wieder bergauf.

Denn natürlich sitzt ein Sportprofi nicht wie so mancher Kommentator beleidigt in der Schmollecke, sondern arbeitet hart für den Erfolg. Der stellt sich auch endlich bei Sabine Lisicki wieder ein!

Ich habe mich sehr gefreut über ihren Aufwärtstrend im März: Halbfinale in Indian Wells, Viertelfinale in Miami, ausgeschieden jeweils in drei hart umkämpften Sätzen. Aufwärts ging es auch für Andrea Petkovic (Halbfinale in Miami und Charleston) und für Angelique Kerber (Turniersieg in Charleston).

Nun erwarten Tennisfans mit Spannung die Fed-Cup-Spiele am kommenden Wochenende. Das deutsche Team tritt in Sotchi gegen Russland an, dessen Team nun doch auf Maria Sharapova verzichten muss. Ich hätte gerne die wiedererstarkte Sabine Lisicki gegen Sharapova spielen sehen, aber zu vermuten ist sowieso, dass Teamchefin Barbara Rittner auf ihre bewährten Einzelprotagonistinnen Petkovic und Kerber zurückgreift, während Lisicki nur das Doppel mit Julia Görges bleibt.

Ich gehöre übrigens zu denen, die sich ein wenig mehr Experimentierfreude bei der Aufstellung des Teams wünschen würden. Denn ich fände es gut, wenn die nächste Spielerinnengeneration allmählich in das Team hineinwachsen könnte. Aber im Moment scheint es oberstes Gebot zu sein, den Fed Cup unbedingt zu gewinnen. Wie das angesichts der tschechischen Übermacht gewinnen soll, steht in den Sternen. Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen!

Nach dem Fed-Cup-Wochenende geht es gleich weiter mit dem WTA-Turnier in Stuttgart. Ich drücke den deutschen Spielerinnen auch dafür die Daumen, leider diesmal nicht direkt vor Ort.
Die Sandplatzsaison beginnt auch für uns Hobbyspieler. Endlich!

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