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An der Netzkante
Ein schmaler Grat liegt manchmal nur zwischen Sieg und Niederlage im Tennis. Leider hat Andrea Petkovic das Finale in Peking gegen Agnieszka Radwanska verloren, wenn auch denkbar knapp. Zwar gewann sie insgesamt einen Punkt und sogar zwei Spiele mehr als ihre Kontrahentin, dennoch verließ die Polin den Platz als Siegerin.
“Petkovic patzt” meldete daraufhin eine Zeitung, die inzwischen änderte in “Petkovic scheiterte”. Beide Wörter empfinde ich als unangemessen für den großartigen Einsatz beider Spielerinnen in einem Mammutmatch. Dass es nun doch nicht reicht für die direkte Teilnahme an den WTA Championships, ist schade, aber nicht der Weltuntergang. Immerhin hat Petko mit Rang 9 in dieser Woche ihre bisher höchste Platzierung im WTA-Ranking erreicht – Grund genug zum Jubel.
Mir erspart ihre Finalniederlage Terminprobleme. Denn wäre ihr Start in Istanbul sicher gewesen, wäre ich gerne als Zuschauerin dabei gewesen, obwohl mein Kalender in dieser Zeit bereits gut gefüllt ist. Vor zwei Jahren noch hätte ich nicht gedacht, dass ich Istanbul einmal so sehr mit Sportevents verbinden würde! Gerne denke ich daran und daran zurück und bedaure, dass der Istanbul Marathon in diesem Jahr ohne mich stattfindet. Diesmal geht die Buchmesse vor.
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