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Abschied vom Tennis

Donnerstag, 13. September 2018

Das war’s nun endgültig: Ein Kapitel meiner Sportgeschichte ist geschlossen. Ich werde keine Tennisturniere mehr spielen – und das, obwohl mein Herz so sehr an dieser Sportart hängt (und obwohl laut einer dänischen Studie Tennisspieler länger leben!). Viele Gründe haben zu meiner Entscheidung geführt. An manchen Weichen des Lebens sind Kompromisse angebracht.


Ich liebe Tennis.
Vor dem Blogende sollte es an dieser Stelle noch einen Rückblick auf mein letztes Turnier geben, die ITF Seniors World Individual Championships 2018 in Ulm. Das ist nun aufgrund technischer Probleme hinfällig geworden. Den Rückblick gibt es schon im neuen Blog, hier der Link zum Beitrag: Abschied vom Turniertennis

Bewegen, das bleibt das Stichwort.

Das eine oder andere Mal werde ich den Tennisschläger wieder in die Hand nehmen, aber nur zum Spielen unter Tennisfreundinnen und, auf absehbare Zeit zumindest, nicht für Turniere. Wer weiß, wie es in ein paar Jahren aussehen wird. Vielleicht ändere ich meine Meinung wieder, wenn sich die Lebensumstände ändern und wenn ich dann überhaupt noch körperlich in der Lage bin, einen Tennisschläger zu schwingen und mich zu bewegen. Mein Ziel ist, beweglich älter zu werden. Bisher ist das auch ganz gut gelungen.

Das große Aber am bewegten Altern: Inzwischen zwickt und zwackt es doch an verschiedenen Körperstellen. Gewisse Verschleißerscheinungen lassen sich nun einmal nicht leugnen, wenn man so wie ich schon bald sechs Lebensjahrzehnte hinter sich hat. Manchmal schadet es nicht, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen: Zurzeit tut Tennis meinem Körper nicht besonders gut. Wenn man sowieso unter verspannter Schulter-Nacken-Muskulatur wegen vieler Bildschirmarbeit leidet, ist Tennis mit seiner asymmetrischen Beanspruchung durch den Schlagarm nicht optimal. Dass Tennis außerdem nicht die ideale Sportart für die Knie ist, ist schon fast eine Binsenweisheit. Jedenfalls sollte man auch mal auf seinen Körper hören, und der rät mir ebenfalls (so wie andere Lebensumstände) zu einer Tennispause.

Da ist es nur konsequent, nach vielen Jahren auch vom Tennisblog Abschied zu nehmen.

>> Zum neuen Blog: 60-bewegt.de

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