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Matchvorbereitung

Donnerstag, 14. Mai 2009

Unser nächstes Teamspiel ist in zwei Wochen.
Gegen meine voraussichtliche Gegnerin habe ich schon im vergangenen Jahr eine Niederlage eingesteckt. Ich nutze die verbleibende Zeit, um meine Optionen zu sortieren:

a.) Ich trete erst gar nicht an, weil ich 1.) mich verletze, 2.) einen anderen schrecklich dringenden Termin wahrnehmen muss, 3.) großherzig, wie ich nun einmal bin, anderen im Team die Gelegenheit zum Spielen geben will.
b.) Ich gehe mit Pauken und Trompeten unter.
c.) Ich übe ich mich im positiven Denken. Und verliere das Spiel.
d.) Ich weiß, dass ich in 10 Tagen nicht aufholen kann, was ich in 40 Jahren nicht erreicht habe. Und verliere das Spiel.
e.) Ich bin überzeugt, dass ich zwar nicht besser schlagen, aber besser laufen kann als die Gegnerin. Ich laufe im Spiel also viel und schnell. Und verliere.

Die Aussichten sind nicht sehr verlockend, fürchte ich,

deshalb werde ich mich an Plan f.) halten:
Laufen, laufen, laufen, um möglichst früh am Ball zu sein (auch wenn mir die Bälle schneller um die Ohren fliegen, als ich gucken/denken/laufen kann). Nie aufgeben und um jeden einzelnen Punkt kämpfen.



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