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Ich stehe kopf

Dienstag, 23. Oktober 2007

Einen Vorteil* hat es, dass die Tage deutlich kürzer werden: Für Yoga nehme ich mir öfter Zeit, wenn kein Tageslicht nach draußen lockt.

* “Du musst aber auch immer alles positiv sehen”, beschwert sich eine Tennisfreundin.



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Ich spiele nur noch 1x pro Woche, fast nur mit dem Trainer und verwende ebenfalls jetzt viel Zeit mit Vorbereitungen für meinen Pilates Kurs und probiere neue Übungen für meine Stunden aus.

Die Außenplätze sind seit Montag geschlossen, sodaß ich mehr Zeit für den Blog habe, fürs längst fällige Telefonate, Besuche. Ich darf gar nicht drüber nachdenken, was in der Sommerzeit alles nicht geht.

Ich bin wie du richtig froh über den Herbst und freue mich auf die schönen Kaminabende.

Na, dann viel Spaß beim Yoga

Rebound  am  23. Oktober 2007



Ich frage mich immer, wohin im Herbst und Winter all diejenigen verschwinden, die im Sommer fast alle Abende im Tennisclub verbringen ...

Dir viel Spaß beim Pilates. :-)

Ines Balcik  am  24. Oktober 2007



Einige besuchen z.B. das Fitnessstudio und haben es geschafft, einen Vertrag nur für die Wintersaison auszuhandeln.

Als ich heute durchs Städtchen bummelte, stellte ich mich Erschrecken fest, wieviel Feste jetzt auf uns zukommen. Halloween, Nikolausfeier…

Dann veranstalten in unserem Umkreis jetzt auch viele Doppelturniere.

Die festen Gruppen, die sich im Sommer bei uns abends noch im Clubhaus treffen haben bei uns ein Winterabo. in der vereinseigenen Halle. Damit sind die Sommerspieler bei uns im Winter nicht verschwunden.

Pilates - so wie ich mir das für meine Gruppe vorbereitet hatte - kam sehr gut an und brachte den gewünschten Zuspruch.

LG rebound

rebound  am  25. Oktober 2007



Vereinseigene Halle, das ist gut. Können wir nicht bieten!
Hab gestern das erste Mal in der Halle gespielt in diesem Winter.
Was hast du für/gegen deinen Tennisarm getan?

Ines Balcik  am  26. Oktober 2007



Ich konnte keine Sportpause nehmen im Studio und habe es bei den Übungen immer gespürt. Natürlich habe ich sofort das Gewichtstraining mit dem Arm für 2 Wochen inkl. Spiel gemieden.

Danach beginnt die Dauerleidenszeit. Ich spüre wie langsam der Schmerz im Arm immer weniger wird. Ich nehme sogar feinste Abstufungen wahr. Ich bin sehr sensibel und empfindlich.

Tabletten waren zwar wirksam gegen den Schmerz, aber mehr als 1 Woche nehme ich sowas nicht, besonders weil sie Nebenwirkungen haben.

Eine Bandage habe ich getragen, allein schon um mir selbst ein Gefühl der Konzentrietheit auf diese Stelle zu geben. Ich gehe nicht davon aus, dass diese Bandagen die Ursache beheben können und mich vor neuer Entzündung ausreichend schützt. Da muss man sich selber ändern.

Beim Tennisspiel gibt es keine Probleme mehr, weil ich auf die beidhändige Rückhand umstellte und nun nichts mehr spüre, wirklich absolut nichts.

Veränderter Bewegungsablauf, evt. Ruhigstellen bei dem kleinsten Wiederauftreten. Ein Gips hätte ich genommen, wenn ich nicht hätte arbeiten müssen.

Ich denke Pause und Technikumstellung ist die Lösung. Tabletten lindern nur Schmerz. Ein Tennisarm braucht ca. 1 Jahr um abzuklingen, egal was gemacht wird. Von der Ultraschalltherapie halte ich nix, außer dass der Artzt verdient und der Glaube an diese Maßnahme, vielleicht weil diese Anwendung noch mehr schmerzt.

Ohne Änderung des Bewegungsablaufes geht wirklich nix. Empfehlenswert ist auch für süchtige Tennisspieler nicht sooft mit Spielern die nur Schnibbeln zu spielen. Die verlangsamen den Ball so sehr, dass man einen Stopp macht, oder einen genauso tiefen Ball setzen muss. Power in tiefe Bälle zu bekommen, dafür muss man schon wirklich gut Tennis spielen können. Jetzt bin ich soweit schmerzfrei und in der Lage wieder mit den Schnibblern spielen, aber es fällt mir jetzt viel schwerer zu punkten als vorher. Das Beste war halt nur mit dem Trainer zu spielen. Das brachte die bessere Technik in Sicherheit.


Ändere den Blick auf deinen Körper, ändere den Bewegungsablauf.

rebound  am  26. Oktober 2007



Danke für die ausführliche Erläuterung. :-)
Technikumstellung, hm. Die hätte ich gerne, sollte ich aber lieber sein lassen. Mit der alten Technik hatte ich gar keine Probleme. Meine Experimente für ein bisschen mehr Vorhandspin stampfe ich ab sofort wieder ein!
Angefangen haben die Schmerzen, als ich auf die dämliche Idee kam, mal wieder ein bisschen zu stricken. Das Strickzeug habe ich gleich wieder in die Ecke geschmissen, aber Schmerzen sind geblieben. Naja, in nächster Zeit spiele ich sowieso nur selten, nur ca. alle 2-3 Wochen mal, das wird schon wieder.
Dir auch toi, toi, toi fürs Spielen ohne Beschwerden. :-)

Ines Balcik  am  26. Oktober 2007



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