Umgesiedelt
Papier ist geduldig, das Internet ist geduldiger. So wurde die Weißrussin Victoria Azarenka, gegen die Julia Görges heute im Halbfinale von Luxemburg spielt, kurzerhand zur Bulgarin:
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Belarus, Bulgarien, das nimmt wohl nicht jeder so genau.
Abgesehen davon freue ich mich, dass Julia Görges, die in den letzten Turnieren viele frühe Niederlagen hinnehmen musste, endlich wieder in einem WTA-Halbfinale steht. Schade nur, dass Eurosport nicht aus Luxemburg überträgt.
Die 8 Spielerinnen für das WTA-Finale in Istanbul stehen nun fest, Andrea Petkovic ist als Ersatzspielerin dabei.
Für Bali haben sich Andrea Petkovic und Sabine Lisicki qualifiziert. Ich hoffe sehr, dass beide bis dahin gesundheitlich wieder fit sind.
An der Netzkante
Ein schmaler Grat liegt manchmal nur zwischen Sieg und Niederlage im Tennis. Leider hat Andrea Petkovic das Finale in Peking gegen Agnieszka Radwanska verloren, wenn auch denkbar knapp. Zwar gewann sie insgesamt einen Punkt und sogar zwei Spiele mehr als ihre Kontrahentin, dennoch verließ die Polin den Platz als Siegerin.
“Petkovic patzt” meldete daraufhin eine Zeitung, die inzwischen änderte in “Petkovic scheiterte”. Beide Wörter empfinde ich als unangemessen für den großartigen Einsatz beider Spielerinnen in einem Mammutmatch. Dass es nun doch nicht reicht für die direkte Teilnahme an den WTA Championships, ist schade, aber nicht der Weltuntergang. Immerhin hat Petko mit Rang 9 in dieser Woche ihre bisher höchste Platzierung im WTA-Ranking erreicht – Grund genug zum Jubel.
Tennis im Herbst
Während ich diesen Eintrag schreibe, spielt Andrea Petkovic in Peking um den Einzug ins Halbfinale. Einen Satz hat sie bereits gewonnen, natürlich drücke ich die Daumen, damit der zweite Satzgewinn bald folgt.
Leider hat nun auch hier die Hallensaison begonnen, trotz der sonnigen und warmen Tage in den letzten Wochen ist daran nicht zu rütteln. Draußen zu spielen macht mir nun einmal mehr Spaß, aber Hallentennis ist besser als eine lange Tennispause. Einer glücklichen Fügung habe ich es zu verdanken, dass ich in diesem Winter gelegentlich in einer Doppelrunde mit mehreren Teams mitspielen kann. Mit immer neuen Partnerinnen und Gegnerinnen zu spielen, ist eine nette sportliche Herausforderung.
Es steht nun 3:4 aus Sicht von Petkovic im zweiten Satz. Ein kleiner Blogeintrag ist schnell geschrieben. Für ein Tennismatch braucht man doch ein wenig länger.
Wenn’s der Tennisspielerin zu wohl wird,
spielt sie ein Turnier.

Dieses Handtuch hat mir Glück gebracht!
Zuallererst ist es eine Erinnerung an glorreiche Zeiten: Im zarten Alter von fast 12 Jahren gewann ich zum einzigen Mal in meinem Leben eine Bezirksmeisterschaft im Tennis. Der Siegespreis, eben dieses Handtuch (seinerzeit von meiner Mutter mit meinem Namen bestickt), hat mich seither bei vielen Matches begleitet – auch wenn mäßiges Talent und mäßiger Trainingseifer in jungen Jahren sportliche Großtaten erfolgreich zu verhindern wussten.
Das Talent ist mit den Jahren nicht gewachsen, aber mein sportlicher Ehrgeiz ist neu erwacht. Und so habe ich nach vielen Jahren doch wieder bei einem Tennisturnier mitgespielt – mit dem Handtuch im Gepäck.
Turniersieg für Sabine Lisicki
Hurrikan “Irene” wirbelt nicht nur die Ostküste der US durcheinander. Auch die deutschen Geografiekenntnisse sind dabei etwas aus den Fugen geaten: Sabine Lisickis Turniersieg wird kurzerhand nach Stanford* verlegt.
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Im Text stimmt’s dann wieder: Sabine Lisicki erspielte ihren 3. WTA-Sieg in Dallas mit einem eindrucksvollen Durchmarsch. Fantastisch!
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