Tennisbaby und Tennisomas
Das junge Damenteam hat die erste Mutter in seinen Reihen, um das ersehnte Teambaby reißen sich alle Spielerinnen. In unserem Team, bei den Alten also, steigt die Zahl der Enkel. Ob die zu schätzen wissen, wie fit ihre Omas sind?
Kein Lauf
Seit einem Jahr freue ich mich auf den neuen Lauf. Aber manchmal haben doch andere Dinge Vorrang vor dem Sport. In diesem Fall ein Trauerfall.
Debakel
Intensives Tenniswochenende zum Saisonabschluss mit Spielen am Samstag und Sonntag.
Zuerst kam das Debakel. Eine gründliche Niederlage, wie sie unser Team zuletzt vor 7 Jahren erlebte: 0:9. Kein weiteres Wort darüber! Die Saison schließen wir dennoch auf einem erfreulichen 4. Tabellenplatz ab, während der Mitaufsteiger aus der letzten Saison wieder absteigen muss.
Zum Entsetzen eines mir nicht unwichtigen Menschen stand ich am Sonntag schon wieder auf dem Platz, um im krankheitsbedingt geschwächten jungen Damenteam unseres Vereins auszuhelfen. Ein merkwürdiges Gefühl, Gegnerinnen auf der anderen Seite des Netzes zu wissen, die nicht nur Jahre, sondern gleich Jahrzehnte jünger sind als man selbst. Das Durchschnittsalter unseres Teams lag (ohne mich natürlich!) bei Anfang 20, das des gegnerischen Teams noch einige Jahre darunter.
Aber auch eine Gelegenheit, das eigene Alter schätzen zu lernen. Meine Einzelgegnerin kämpfte mehr gegen sich selbst und ihren Zorn als gegen mich (meine eigene Nervosität sah sie mir nicht an), im Doppel ging es nicht viel anders. Eine 15-Jährige führte mit einem emotionalen Ausbruch anschaulich vor, weshalb ich froh bin, die Pubertät längst hinter mir gelassen zu haben.
Andererseits zeigte eine 14-Jährige, wie gutes Tennis aussehen kann. Vor allem von ihrer Rückhandtechnik war ich begeistert.





