Federer und Nadal
Auch wenn ich mich sonst mehr für Frauentennis interessiere: An der Begegnung Federer – Nadal im Halbfinale der Australian Open komme ich nicht vorbei. Wie könnte man als Tennisfan in Ruhe arbeiten, wenn man weiß, dass das Spiel dieser beiden so gegensätzlichen und großartigen Spieler übertragen wird? Federer spielen zu sehen, ist ein ästhetischer Genuss. An Nadal bewundere ich das unglaubliche Kämpferherz.
Erwartungsgemäß sind bei den Männern die ersten 4 der Setzliste im Halbfinale unter sich. Auch bei den Frauen sind die Halbfinalistinnen weniger überraschend als bei vielen Turnieren des vergangengen Jahres:
Angstgegner
Angstgegner ist ein Ausdruck, den ich nicht besonders schätze. Denn eigentlich geht es nicht um die Angst vor dem Gegner, sondern um die Angst vor dem Verlieren. Und die kennen Hobbysportler natürlich ebenso gut wie Profisportler, wenn die Motive und Konsequenzen auch ganz andere sein mögen.
Natürlich kenne ich sie also, diese Gegnerinnen, gegen die ich mich auf dem Tennisplatz abmühe und anstrenge, um dann am Ende doch mit schöner Regelmäßigkeit als Verliererin vom Platz zu gehen. Ich weiß durchaus, woran das liegt: In Technik, Kondition, Kopf oder einer Kombination aus allem bin ich unterlegen.
Den Rhein durchschwimmen
Von der Quelle bis in die Nordsee
1233 Kilometer fließt der Rhein von seiner Quelle in der Schweiz bis zur Mündung in die Nordsee. Das ist eine Strecke, die deutlich länger ist als die paar Kilometer, die beim Bosporusschwimmen geschwommen werden.
Ein Schweizer Schwimmer will nun den kompletten Fluss von der Quelle bis zur Mündung durchschwimmen. Nicht an einem Tag und nicht ohne Pause natürlich. Ab 17. April wird Ernst Bromeis in einem Blog über dieses Abenteuer berichten.
Vorfreude auf ein neues Sportjahr
Vorschau auf 2012
Vorfreude ist die schönste Freude, deshalb wird es Zeit, sportliche Ziele fürs nächste Jahr zu planen.
Zunächst ein kurzer Blick zurück. Das Jahr 2011 brachte mir lauter Premieren in drei Sportarten: meinen ersten Halbmarathon, mein erstes Freiwasserschwimmen, und das gleich über 6,5 km im Bosporus, mein erstes LK-Turnier im Tennis.
Sportliches Schreiben
Ach ja, die Tennisblogs. Viele gibt es mittlerweile, Perlen sind selten. Tennisspieler trainieren wahrscheinlich so viel, dass sie keine Zeit zum Schreiben haben. Von literarischen Ambitionen gar nicht erst zu reden.
Ein paar allgemeine Gedanken zu Literatur und Sport habe ich mir in einem Gastbeitrag für Lisa Graf-Riemanns Blog Freitext gemacht: Sport ist Mord und Schreiben ist auch nur ein Sport.
Schade übrigens, dass die Sandplatzgötter nicht bloggen und nur bei Facebook und Twitter zu finden sind. Die Mehrzahl der Tennisspieler scheint ihren Sport so schrecklich ernst zu nehmen, wie die Verbandsveröffentlichungen daherkommen.





