Wegen Übersättigung geschlossen

Donnerstag, 13. September 2018

Seit bald 20 Jahren bin ich aktiv (mehr oder weniger) im Internet unterwegs. In 20 Jahren ist viel passiert, hat sich vieles geändert: die Welt, online und offline – und natürlich auch ich selbst. Nur noch selten blogge ich, und das, obwohl Bloggen und Blogs nach wie vor zu meinen liebsten Ausdrucksformen im Netz gehören. Für mich liegt der Reiz von Blogs, inmitten der Fluten visueller Reize, im geschriebenen Wort. Bilder* sind nun einmal nicht meine Ausdrucksmittel.

Je älter ich werde, desto mehr stelle ich fest: Meine Sturm- und Drangzeiten sind vorbei. Ich muss nicht mehr mehr nach außen tragen, als mir lieb ist. Ich muss mich nicht mehr positionieren. Ich darf ich sein und mich wieder in das Schneckenhaus zurückziehen, das zu mir passt und das ich mir wähle. Wahrer Luxus ist es jetzt, nicht 24 Stunden am Tag online zu sein. Deshalb werde ich auch meine Websites und Internetauftritte nach und nach verändern, abbauen, schließen – ein allmählicher Prozess.

weiter ...

Lesen. Aber wie?

Freitag, 13. Oktober 2017

Gerade ist Buchmesse in Frankfurt, ich bereite mich auf die Fragestunde Lektorat für den Lektorenverband VFLL vor und stoße dabei auf E-Book? Nein danke! im digital diary. Alles zusammengenommen Anlass genug, über mein aktuelles Leseverhalten nachzudenken.

Lesen. Aber wie?

Das Ergebnis vorweg: „E-Books? Ja, mit Vergnügen“, so meine ich. Möglicherweise käme ich zu einem anderen Schluss, wäre ich weniger unterwegs. Aber seit ich mobiler lebe und arbeite, habe ich einige Gewohnheiten verändert. Vor allem lese ich wieder viel mehr in meiner Freizeit. Denn ich habe nach dem alten Telefonanschluss bald auch meinen TV-Konsum entsorgt.

weiter ...

Äpfel, Birnen und der perfekte Badeanzug

Sonntag, 16. Juli 2017

Der perfekte Badeanzug

Wer schon mal nebenan im Tennisblog vorbeigeschaut hat, weiß, dass ich gerne schwimme, am liebsten im Freiwasser, also in einem See oder im Meer.
Am Schwimmen schätze ich unter anderem, dass der Aufwand für die Ausrüstung minimal ist: Ein Badeanzug genügt. Ach, wäre es doch wirklich so einfach!

Meine Suche nach dem perfekten Badeanzug ist eine endlose Geschichte. Da ist zum einen die Haltbarkeit. Ich habe es mit teuren Badeanzügen versucht, die im Winter im Hallenbad genauso schnell zerschlissen wie die die günstigen. Also ziehe ich wieder die preisgünstigeren vor.
Vergleichsweise harmlos ist die Entscheidung zwischen Ein- und Zweiteiler. Zum sportlichen Schwimmen ist ein Einteiler am angenehmsten. Er sitzt auch noch nach einem Sprung ins Wasser an der richtigen Stelle – obwohl das gar kein entscheidendes Kriterium mehr ist. Früher, ja, da bin ich sehr gerne gesprungen. Hm, wer hindert mich eigentlich, es wieder öfter zu tun?

Zurück zur Suche nach dem besten Badeanzug. Ich bin immer noch auf der Suche nach dem für mich besten Schnitt des Badeanzugs – ein Problem, das mit zunehmendem Alter nicht verschwindet. Im Gegenteil. Meinen Falten, Dellen und Fettpolster gehören zu mir, ich will sie aber nicht aller Welt auf dem Silbertablett präsentieren.

Äpfel und Birnen

weiter ...

Seychellen – Mee(h)r entdecken per Boot

Freitag, 23. Dezember 2016

Blogwichteln im Texttreff 2016: Ich freue mich sehr, dass mich heute Martina Schäfer von www.places-and-pleasure.de mich mit einem Gastbeitrag bewichtelt, der Lust auf ferne Segelregionen macht. Besonders die Riesenschildkröten würde ich zu gerne einmal in natura erleben. Vielen Dank für Text und Bilder!

Blogwichteln

Die Seychellen – Trauminseln im Indischen Ozean. Jede Insel mit ganz eigenem Charakter. Da wäre es nicht nur schade gewesen, sich auf eine Insel zu beschränken. Wir hätten es auch sehr bedauert, die Inseln nur auf dem Landweg zu erkunden. Wie praktisch, dass vor Ort zahlreiche Bootsausflüge angeboten wurden.

Überfahrt nach La Digue

Gefühlt ein erstes Abenteuer war für uns die Überfahrt auf die kleine Insel La Digue. Da wir auf unserer 3-Inseln-Reise dort ein paar Tage verbringen wollten, hatte der Reiseveranstalter diesen Transfer schon für uns gebucht. So fuhren wir mit einer Art Lastensegler. Bei ziemlich heftigem Seegang war diese Überfahrt allerdings nichts für ängstliche Naturen. Und ich muss zugeben: Einige Gedanken habe ich mir auch gemacht. Denn bei uns kam der Eindruck auf, dass der Steuermann immer gezielt auf die Wellen zusteuerte und sich an den erschreckten Gesichtern der Touristen erfreute. Als Nicht-Segler konnten wir natürlich auch nicht einschätzen, ob er den üblichen Weg durch das raue Meer gewählt hatte oder ob er seinen ganz speziellen Kurs nahm.

Aber dennoch war diese Bootsfahrt ein Erlebnis. Und abgesehen von der sowieso vorgesehenen Rückfahrt vier Tage später hatten wir zwischendurch noch einmal das Vergnügen mit dem Lastensegler. Denn wir hatten einen Törn mit dem Katamaran von Praslin nach Cousin und Cousine gebucht und dazu mussten wir zunächst von La Digue wieder übersetzen, frühes Aufstehen inklusive.

Lastensegler in La Digue

weiter ...

Reisend arbeiten

Montag, 12. Dezember 2016

Nach gut zwei Jahren Reisen, Arbeiten, Leben mit meinem mobilen Büro ist es Zeit für eine Zwischenbilanz und die lautet: Ich habe noch lange nicht genug vom Nomadenleben.

mobiles Büro

weiter ...

Seite 1 von 80 Seiten insgesamt.  1 2 3 >  Letzte »

Aktuelle Einträge


Rubriken


Archiv

  • nach Monaten
  • nach Rubriken

Syndizieren


Blog durchsuchen




Beliebte Einträge

Ablenkungsmanöver
TT-Blogwichteln 2012
Klassiker
Vom Winde verweht
Florstadt von A bis Z
Ines auf Arabisch geschrieben
Spam
Frohe Weihnachten
Gesammelte Werke
Alle Jahre wieder