Einträge der Rubrik: unterwegs
Texas und Kuşadası, Schiller und Pythagoras
Gänzlich unerwartete Wege sind es, die von einem Jugendcamp in Texas in grauer Vorzeit, vor sage und schreibe 29 Jahren, über eine Vermittlerin in Kanada und Facebook zu einem Wiedersehen in der Türkei führten.
Masmavi
Kurz war die Unterbrechung vom Alltag, aber nötig und schön.
Magere Stichworte: ein paar nervende Leute am Gepäckband (“Ich brauche noch meine Tasche mit den 12 Paar Schuhen”) vs. viele nette Leute überall (“Wir sind Frankfurter Türken”). Slippender Anker. Handy und Fotoapparat überstehen unfreiwilligen Salzwassertest nicht. Stille Buchten vs. lärmende Gulets und Nachtclubs. Zeit zum Lesen und Schwimmen. Viel zu viel Hitze. Absoluter Höhepunkt nach Anknüppeln gegen Wind und Wellen:
Knidos.
Souvenirs
Montag?
Was schert mich der montägliche Alltag. Ich schmiede Pläne. Reisepläne. Vorfreude ist die schönste Freude, auch wenn die zu planende Reise nur sehr kurz sein wird. Aber dafür nach meinem Geschmack: in ein anderes Land, nichts Pauschales, nichts Gebuchtes, der eigenen Nase nach. Noch dazu zu und dann mit einem Menschen, der mir wichtig ist.
Von gestern
Woran man merkt, dass man alt wird:
Ich betrete mit Sohn 3 ein Café, weil wir den einzigen öffentlich zugänglichen PC mit Interzugang nutzen wollen. Angesprochen wird nur der 11-jährige Knabe. Ist ja auch zu abwegig, dass seine Mutter etwas mit dem Internet zu tun haben könnte.
Dass der junge Mann im Café der Meinung sein könnte, die Mutter habe aufgrund ihres Geschlechts nichts mit dem Internet am Hut, kann ja wohl in einem so frauenfreundlichen Land wie Deutschland gar nicht sein. Oder?
Wenigstens kennt der Sohn seine Mutter gut und hat Erbarmen mit ihr, macht ihr großzügig auch mal Platz am PC, damit sie einen Blick auf einige hundert E-Mails werfen kann, die in wenigen Tagen aufgelaufen sind. Als zusätzliches Trostpflaster schickt er ihr eine Einladung zu Google Mail und eine Einladung zu seinem derzeitigen Lieblingsspiel Die Stämme.





