Einträge der Rubrik: gelesen
Peinlich
Dass Eltern peinlich sind, ist auch mir nicht völlig entgangen.
Unsere Kinder sollten dankbar sein, dass wir Eltern uns in puncto “peinliche Kinder” in so vornehmer Zurückhaltung üben.*
Septembermorgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
(Eduard Mörike, 1804-1875)
YouTube und das Matriarchat
Neue Blickwinkel finde ich anregend und spannend. In Zeiten, in denen über Mobbing und Cyberbullying diskutiert wird, überrascht die Verbindung von Matriarchat und Web 2.0:
“Durch Privatheit ist Kriminalität überhaupt nur möglich”, heißt es da. YouTube wird unter diesem Aspekt zum Helfer der Schwachen, indem Unrecht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
In den letzten Tagen habe ich YouTube für ganz banale Unterhaltung schätzen gelernt. Anscheinend gibt es dort nichts, was es nicht gibt. Mich faszinierte am Wochenende Jacques Brel.
Traktor am Mittag
Endlich Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch gelesen und leider Die Mittagsfrau
danach. Vielleicht hätte Letzteres mir besser gefallen, wenn ich die umgekehrte Reihenfolge gewählt hätte? So war mir die Mittagsfrau viel zu trostlos nach der Geschichte des Traktors, die bei aller Tragik von liebevollem, lebensbejahendem Humor geprägt ist.
Ich kann gar nicht so recht benennen, was genau mich an der so viel gelobten Mittagsfrau gestört hat. Idyllische Kindheit in der Lausitz, so schreiben manche Rezensenten. Ich stelle mir Idylle anders vor, aber das ist subjektiv. Am meisten missfällt mir vielleicht, dass mir persönlich die Charaktere so wenig stimmig vorkommen.
Gefunden
Beim Aufräumen gefunden:
“Never explain – your friends do not need it and your enemies will not believe you anyway.” (Elbert Hubbard)





