Einträge der Rubrik: alltäglich
Mittelhessische Dorfgeschichten
Eigentlich wollte ich nur eine Briefmarke kaufen. Die gibt es inzwischen beim Bäcker im Nachbarort. Zwischen Briefmarken und Brötchen lag dort auch noch ein Buch. (Wer behauptet, dass es keine Tante-Emma-Läden mehr gibt?)
Dass ich dem Kauf nicht widerstehen konnte, dürfte klar sein. Nun wartet es darauf, dass ich mir Zeit fürs Schmökern nehme: das im Selbstverlag der Stadt erschienene Florstädter Mundart-Wörterbuch, das dem Fleeschter Platt und dem Dorfleben alter Zeiten ein liebevolles Denkmal setzt.
Test
Das klappt ja prima.
Am laufenden Band
Shopping scheint für einige zu einer wichtigen Art der Freizeitbeschäftigung geworden zu sein. Ich vermute, dieses Shopping hat nichts mit dem zu tun, was bei mir ganz altmodisch Einkaufen heißt und sich stets als lästige Pflichtübung erweist.
Zum Glück gibt es in Supermärkten wenigstens Bänder, die für Abwechslung sorgen. Leider keine Laufbänder, nur Kassenbänder. Die bewirken zwar kein Training der Beinmuskeln, aber den Armmuskeln sind sie durchaus zuträglich. Zumindest dann, wenn man wie ich regelmäßig Lebensmittel für fünf Personen einkauft, von denen ich die kleinste bin.
Brotschneidemaschine
Da ich gerade bei Vorher/Nachher-Bildern bin, dokumentiere ich gleich noch meine Vorliebe für manuell betriebene Brotschneidemaschinen, die den elektrischen Allesschneidern offenbar noch nicht völlig gewichen sind:
Reif für die Insel
Dass ich in einem Haushalt lebe, aus dem auf mysteriöse Weise Gegenstände verschwinden, dürfte inzwischen hinreichend bekannt sein. Vor langer Zeit habe ich beschlossen, dies als unabänderliche Tatsache des Lebens hinzunehmen, und genieße seitdem meine altersmilde Gelassenheit.
Unglücklicherweise beschränkte sich das Verschwinden von Gegenständen in letzter Zeit nicht mehr auf Socken und Handschuhe. Sorge bereitete mir der zunehmende Schwund an Geschirr- und Besteckteilen. Als ich nur noch drei Gabeln in der Besteckschublade vorfand, war der Zeitpunkt zum Handeln gekommen.





