Einträge der Rubrik: alltäglich
Mogelpackung
Auch wenn es Tabea nicht gefallen wird: Heute geht es um das Alter. Um mein Alter. Oder woran sonst liegt es, dass ich in diesem Jahr so viele Kosmetikprodukte geschenkt bekommen habe wie vorher in meinem ganzen Leben nicht? Alles klar: Bei Antiquitäten sind Restaurierungsarbeiten aufwändiger und dauern länger. So weit, so gut.
Was mich wirklich stört, sind die Mogelpackungen drumherum, die aus Pappe (Müllvermeidung steht offenbar nicht oben auf der Prioritätenliste der Hersteller) und die sprachliche (was wichtig ist, kann so schlecht nicht sein).
Neues von der Maus
Lebensberater und ähnliche selbsternannte Experten wollen mir weismachen, dass Leben Veränderung bedeutet. Ich bin ein geduldiger Mensch und höre mir das gerne an.
Jetzt ist aber Schluss! Es wird Zeit für ein paar klare Worte. Hier sind sie.
Kann ja sein, dass sich Kleinigkeiten im Lauf der Zeit ändern. Das ist aber nichts gegen die eine große Konstante in meinem Leben, die da heißt Maus. Andere erkennen an der frühen Dunkelheit, an den fallenden Blättern oder woran auch immer, dass es Herbst wird. Ich erkenne es an der jährlich wiederkehrenden Maus im Haus.
Die Herbstmaus kündigt sich normalerweise durch ein Rascheln hier, ein Huschen da an. In diesem Jahr war ihr das offenbar zu langweilig (ich gestehe also eine kleine Änderung ein).
Momentaufnahme
So ist es ein halbes Jahr später um die Lebensfreude bestellt. Ein Unfall nur, kein Grund zur Besorgnis!
Einsam
Einsamkeit bedeutet für jeden etwas anderes, behaupte ich. Sie begegnet mir zurzeit in Klageform. Deshalb finde ich das Gedicht “Einsamkeit” von Hans Manz so treffend:
(Das kleine Buch für die wunderbare Großmutter, 1994, S. 29)
Vertraute Knieschrammen
Manche Dinge ändern sich nie.
Aufgeschrammte Knie im Sommer hatte ich schon vor Jahrzehnten.
Das hat man davon, wenn man sich auch im fortgeschrittenen Alter noch auf Sandspielplätzen herumtreibt.





