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Winde wehn, Schiffe gehn
Das Mittelmeer ist tiefblau, der Julihimmel ebenfalls. Das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es harmlosere Freizeitbeschäftigungen gibt als das Segeln. Denn gerade im heißen Sommer bläst der Meltem in der Ägäis mitunter ziemlich heftig, besonders vor den felsigen Küsten und Kaps.
Schönwettersegeln auf die besondere Art also, manchmal mit wenig erfreulichem Resultat:
Diesen Katamaran trafen wir in einer Bucht. Ich weiß nicht, ob der Mast durch eine unliebsame Begegnung mit einem Fischerboot oder durch Wind und Wetter bzw. Materialermüdung beschädigt wurde. Auf jeden Fall empfiehlt es sich in dieser Gegend, beim Segeln das Beiboot an Bord zu nehmen und jederzeit zum Reffen bereit zu sein.
Die schönsten Buchten sind diejenigen, die sich nur vom Wasser aus erreichen lassen. Aber auch die malerischste Kulisse wie hier im Sarpdere Limanı
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schützt nicht vor Fallwinden. Wir erwischten ausgerechnet eine Nacht, in der sie mit durchgehender Stärke von den Bergen herunterwehten. Zum Glück zahlten sich unsere ausgiebigen Ankermanöver im Hellen aus: Der Anker hielt zuverlässig.
Selten habe ich so glasklares Wasser erlebt wie im Kırkdilim Limanı:
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Geradezu unglaublich ist der fantastisch reiche Sternenhimmel in einer solchen Bucht. Ohne die üblichen Lichtquellen erst werden die Sterne sichtbar.
Kein Wunder, dass wir auch Sternschnuppen sahen.
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