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Kein Problem
Nicht das erste Mal stand kürzlich ein junger Mann in der Straßenbahn auf und bot mir seinen Platz an. Im ersten Moment war ich entsetzt: So alt bin ich inzwischen?
Im zweiten Moment bin ich entzückt: Es gibt also noch wohlerzogene junge Männer. (Meine Söhne würden mir keinen Platz anbieten, fürchte ich!)
Besorgt sein muss ich erst, wenn Frauen in meinem Alter mir einen Platz anbieten, habe ich nun beschlossen – lese aber vorsichtshalber das Tagebuch der Marie Sharp und pflege nebenbei meine Macken.
Und überhaupt: Lebensfreude steht in diesem Jahr auf dem Programm. Deshalb begann das Jahr auch damit.
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Kommentare: (per RSS abonnieren)
Verglichen mit 50 und 60 Jährigen bin ich mit meinen über 70 Jahren ja ein Fossil! Und mache seltsame Erfahrungen: Gleich drei Ärzten hat es im vergangenen Jahr nicht gepaßt, daß ich sagte, ich möchte noch in meinem Beruf tätig sein, wenn ich damit auch kein Geld verdiene. Wollte vom - sehr sportlichen - Hausarzt ein paar Tipps bekommen, wie ich, weil ich lange krank war, körperlich wieder ein bißchen Kondition bekomme. “Ha,ha, Kondition in ihrem Alter.” Das war’s!! Der nächste Arzt verstand mich schon gar nicht und wurde regelrecht böse. Ich sagte Arzt No.3 (Lungenarzt), daß ich nicht damit leben möchte, nächtelang zu husten, weil ich am Tag arbeiten und nicht den gestörten Schlaf der Nacht nachholen möchte. Statt sich zu überlegen, wie er mir hilft, empört er sich, warum ich mit meinem Leben unzufrieden wäre?
Flughafen, frühmorgens gehe ich zur Paßkontrolle, der Uniformierte beguckt meinen Paß, dann mich und sagt, daß hinter ihm der Transitbereich beginne. Ich “Hoffentlich, ich will ja verreisen.” Er fragt mich, wohin, und noch dies und das und gibt mir meinen Paß nicht. Mir dämmert, der denkt, die Omma hat sich verlaufen und sage ihm das unverblümt. Er wird äußerst verlegen, Gesichtsfarbe changiert… Das kann ja heiter werden, wenn ich noch älter werde!
Tabea am 12. Februar 2011
Ohje. Das kann nur heiterer werden!
Ines am 14. Februar 2011
Inzwischen haben mich die Herren Söhne tatkräftig davon überzeugt, dass sie sehr wohl zu freiwilliger Hilfe bereit sind. Ich nehme meine Zweifel zurück!
Ines am 18. März 2011
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