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Bertha Pappenheim

Samstag, 28. Dezember 2013

Längst schon hatte ich vor, dieser bemerkenswerten Frau einen Eintrag zu widmen: Bertha Pappenheim (geb. am 27.2.1859 in Wien, gest. am 28.5.1936 in Neu-Isenburg). Sie lebte und wirkte fast 50 Jahre lang im Rhein-Main-Gebiet.

DBP 1954 203 Pappenheim

Bekannt wurde sie zunächst als Patientin mit der Diagnose Hysterie, ihre Fallgeschichte floss in Siegfrieds Freuds Theorie der Psychoanalyse ein.
Sie veröffentlichte zahlreiche Novellen und Bühnenstücke, teils anonym, teils unter Pseudonym, ab 1902 unter eigenem Namen.

Vor allem war Bertha Pappenheim eine sozial sehr engagierte Frauenrechtlerin, die 1904 zusammen mit Sidonie Werner den Jüdischen Frauenbund (JFB) gründete. Bertha Pappenheim leitete den JFB 20 Jahre lang als Vorsitzende und setzte sich bis zu ihrem Tod für ihn ein. 10 Jahre lang gehörte sie außerdem zum Vorstand des Bundes Deutscher Frauenvereine (BDF).

Bertha Pappenheim ist die Gründung zahlreicher Bildungs- und Erziehungsinstitutionen für Mädchen und junge Frauen zu verdanken, darunter insbesondere das Mädchenwohnheim Neu-Isenburg, das jüdischen Frauen und Mädchen Hilfe und Zuflucht bot.

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