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Sportwochenende
Ein einziges Mal im Jahr will ich es wissen und nehme an einem 5-km-Lauf teil. Zwei Ziele hatte ich: schneller zu sein als im Vorjahr und nicht als Letzte ins Ziel zu kommen. Letzteres hat geklappt, aber ich war 13 Sek. langsamer als im Vorjahr.
Da ich vorher eins und nachher noch zwei Tennisspiele absolviert habe, war ich keineswegs gramgebeugt wegen der langsameren Zeit.
Ich halte die 5 km durch, das ist die Hauptsache, und die Freude am langsamen Laufen in meinem Tempo ist mir wichtiger als der Blick auf die Uhr. Ein einziges Mal im Jahr schnuppere ich dennoch gerne ein bisschen Wettkampfluft mit allen Höhen und Tiefen: mit dem Gefühl, dass die Strecke endlos ist und man sie nie schafft, der Frage, warum man sich das überhaupt antut, der Gewissheit, dass die verbleibende Strecke schrumpft und dem wunderbaren Gefühl am Ende, den inneren Schweinehund überwunden zu haben.
Am Freitag war noch ungewiss, ob ich mein Sportwochenende überhaupt durchziehen könnte. Nach einem Insektenstich hatte ich ein dickes, brennendes Bein. Für das Sportwochenende, auf das ich mich lange gefreut hatte, setzte ich mich sogar ins Wartezimmer, am Samstag war das Bein wieder auf normale Ausmaße geschrumpft.
Kommentare: (per RSS abonnieren)
Glückwunsch zum Lauf und ich stimme dir zu, dass es wichtig ist, die 5 auch ohne Uhr zu schaffen.
Die Motivation mit der Uhr zu laufen liegt im Trainingseffekt. Ich habs deutlich gespürt und mein Beweggrund ist, nicht auf der gleichen Stelle stehenzubleiben, dem Körper eine neue Heraussforderung zu geben. Den optimalen Trainingszustand zu erreichen. Den Schweinehund mal mächtig in den Hintern zu kneifen , aber auch die Uhr zu ignorieren, wenn andere Dinge anstehen.
Z.B. ein wichtiges Match
gruß rebound
rebound am 19. September 2006
Neue Herausforderungen, ja, die braucht man. Nur Walken war mir irgendwann zu langweilig. Jetzt peile ich mal ganz langsam die 10 km an.
Ines Balcik am 20. September 2006
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