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Match Point

Montag, 02. Januar 2006

Faule Feiertage eignen sich prima fürs Kino, und den Film wollte ich gerne sehen.

Anfangs dachte ich noch, ich bin im falschen Film. Es dauert eine Weile, bis die Handlung Fahrt aufnimmt. Die reichen Protagonisten haben ihre Macken, sind aber vor allem nett, so nett, dass man durchaus verstehen kann, dass Chris nichts dagegen hat, dazuzugehören. Es gibt Schlimmeres im Leben als Luxus, denkt man sich.
Das Glück, mit dem ein Netzroller auf die eine oder andere Seite rollen kann, sah ich lange nicht. Chris hat immer die Wahl, zwischen 2 Möglichkeiten zu entschtscheiden.

Aber irgendwann geht es los. Tempo, falsche Fährten, und schließlich das Glück. Reichlich, unerwartet, unverdient. So faszinierend und beängstigend zugleich wie beim Ring des Polykrates.



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