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Am laufenden Band
Shopping scheint für einige zu einer wichtigen Art der Freizeitbeschäftigung geworden zu sein. Ich vermute, dieses Shopping hat nichts mit dem zu tun, was bei mir ganz altmodisch Einkaufen heißt und sich stets als lästige Pflichtübung erweist.
Zum Glück gibt es in Supermärkten wenigstens Bänder, die für Abwechslung sorgen. Leider keine Laufbänder, nur Kassenbänder. Die bewirken zwar kein Training der Beinmuskeln, aber den Armmuskeln sind sie durchaus zuträglich. Zumindest dann, wenn man wie ich regelmäßig Lebensmittel für fünf Personen einkauft, von denen ich die kleinste bin.
So kommt es vor, dass noch kleinere Menschen, auch Kinder genannt, mit großen Augen meine ausgedehnten Ein- und Ausräumaktivitäten am Kassenband begutachten und erstaunt zu ihren Eltern sagen: “Die Frau kauft aber viel ein.” Meine Erklärung, dass meine Kinder schon ziemlich groß sind, sorgt für noch größere Augen. Stimmt, ich kann auch kaum glauben, dass die Zeiten, als sie im Einkaufswagen saßen, lange vorbei sind.
Bald werden meine Armmuskeln aber wieder auf Normalmaß schrumpfen: Sohn 1 zieht gerade aus, Sohn 2 wird im nächsten Jahr folgen – die Einkaufsmengen werden sinken.
Dann brauche ich auch die Supermarktdrängler nicht mehr auf Abstand zu halten. Das sind die unfreundlichen Gesellen, die den Warentrenner aufs Band knallen, obwohl mein Einkaufswagen noch längst nicht leer ist.
Kommentare: (per RSS abonnieren)
Oha, gleich vier Männer füttern ... das kann ich mir vorstellen, wie viel du da schleppen musst. Einkaufen mal delegieren hat keinen Zweck? Ich gebe O eine Default-Einkaufsliste zum Ankreuzen mit und das macht er ganz prima *g*
Melody am 28. Mai 2009
Das Delegieren muss ich noch üben. ;-)
Ines Balcik am 29. Mai 2009
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