Weiß
Hätte ich gestern nicht den winterlichen Holzschneemann im Garten gegen ein Frühlingsschäfchen getauscht, wäre heute nicht alles frisch verschneit.
Abschied
Steh nicht weinend an meinem Grab.
Ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
Ich bin tausend Winde, die wehn.
Ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee.
Ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn.
Ich bin der sanfte Regen im Herbst.
Wenn du erwachst in der Morgenfrühe, bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
Steh nicht weinend an meinem Grab.
Ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
(American Indian)
Olympische Spiele
Ein bisschen Olympia gucke ich mir ganz gerne an. Besonders mag ich den Einmarsch der Nationen, ganz besonders der Miniaufgebote mit kaum mehr als einem Sportler. Da weht noch so ein winziger olympischer Hauch vorbei, der aber schnell hinter gnadenlosen Hunderstelsekunden und dem Dopingtheater verschwindet.
Mit den Farben der deutschen Mannschaftskleidung habe ich mich jetzt, da sie sich nicht mehr so schlimm mit den grün-weiß-roten und schwarz-rot-goldenen Fähnchen bei der Eröffnungsfeier beißen, ein wenig ausgesöhnt. ;-)
Heinrich Heine
Diese Woche im Literaturkalender:
“Das ist schön bei uns Deutschen; keiner ist so verrückt, daß er nicht noch einen Verrückteren fände, der ihn versteht.”
Heinrich Heine, Die Harzreise
Gemeinsam lernen
Auch das tut mal gut: Gemeinsam und natürlich freiwillig die Schulbank drücken.
Und der Eintrag gilt übrigens auch für dieses Blog.





