Seychellen – Mee(h)r entdecken per Boot

Freitag, 23. Dezember 2016

Blogwichteln im Texttreff 2016: Ich freue mich sehr, dass mich heute Martina Schäfer von www.places-and-pleasure.de mich mit einem Gastbeitrag bewichtelt, der Lust auf ferne Segelregionen macht. Besonders die Riesenschildkröten würde ich zu gerne einmal in natura erleben. Vielen Dank für Text und Bilder!

Blogwichteln

Die Seychellen – Trauminseln im Indischen Ozean. Jede Insel mit ganz eigenem Charakter. Da wäre es nicht nur schade gewesen, sich auf eine Insel zu beschränken. Wir hätten es auch sehr bedauert, die Inseln nur auf dem Landweg zu erkunden. Wie praktisch, dass vor Ort zahlreiche Bootsausflüge angeboten wurden.

Überfahrt nach La Digue

Gefühlt ein erstes Abenteuer war für uns die Überfahrt auf die kleine Insel La Digue. Da wir auf unserer 3-Inseln-Reise dort ein paar Tage verbringen wollten, hatte der Reiseveranstalter diesen Transfer schon für uns gebucht. So fuhren wir mit einer Art Lastensegler. Bei ziemlich heftigem Seegang war diese Überfahrt allerdings nichts für ängstliche Naturen. Und ich muss zugeben: Einige Gedanken habe ich mir auch gemacht. Denn bei uns kam der Eindruck auf, dass der Steuermann immer gezielt auf die Wellen zusteuerte und sich an den erschreckten Gesichtern der Touristen erfreute. Als Nicht-Segler konnten wir natürlich auch nicht einschätzen, ob er den üblichen Weg durch das raue Meer gewählt hatte oder ob er seinen ganz speziellen Kurs nahm.

Aber dennoch war diese Bootsfahrt ein Erlebnis. Und abgesehen von der sowieso vorgesehenen Rückfahrt vier Tage später hatten wir zwischendurch noch einmal das Vergnügen mit dem Lastensegler. Denn wir hatten einen Törn mit dem Katamaran von Praslin nach Cousin und Cousine gebucht und dazu mussten wir zunächst von La Digue wieder übersetzen, frühes Aufstehen inklusive.

Lastensegler in La Digue

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Reisend arbeiten

Montag, 12. Dezember 2016

Nach gut zwei Jahren Reisen, Arbeiten, Leben mit meinem mobilen Büro ist es Zeit für eine Zwischenbilanz und die lautet: Ich habe noch lange nicht genug vom Nomadenleben.

mobiles Büro

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Unter den Brücken von Istanbul

Mittwoch, 07. September 2016

Meine Eroberung von Istanbul, Teil 6.

Auf eigenem Kiel durch den Bosporus – ein Traum wurde wahr. Seit vielen Jahren hatte mein gebürtiger Istanbuler vor, einmal mit dem eigenen Segelschiff unter den Bosporusbrücken hindurchzufahren. Frühere Anläufe scheiterten aus verschiedenen Gründen vorzeitig. Dieses Jahr gelang unser Vorhaben endlich.

Für mich war die Bosporusdurchquerung ein weiterer Meilenstein meiner sportlichen Eroberung von Istanbul. Nach zwei Läufen über den Bosporus und drei Bosporusschwimmen folgte damit der sechste Teil meiner sportlichen Eroberung von Istanbul: auf eigenem Kiel durch den Bosporus segeln.


Als wir an einem Tag Ende Juni von der Kalamış & Fenerbahçe Marina am asiatischen Ufer von Istanbul aus Kurs auf den Bosporus nehmen, sieht die Kulisse dramatisch aus (ich denke an Shakespeare). Von den der Türkei bevorstehenden politischen Turbulenzen ahnen wir nichts.

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In den Schluchten des Balkan

Sonntag, 03. Juli 2016

Im April führte uns eine kurze, aber eindrucksvolle Rundreise durch den Balkan. Per Auto fuhren wir zu dritt von Belgrad aus durch Serbien, Mazedonien, Albanien, Montenegro und Bosnien und wieder zurück nach Belgrad.

Am Anfang stand ein Besuch bei Sohn 2 in Belgrad, praktischerweise verbunden mit dem Halbmarathon in Belgrad. Sohn 2 hatte die wenigen Tage, die uns für die Rundreise zur Verfügung standen, perfekt durchgeplant. Jeden Tag sahen wir ein neues Land, die Nächte verbrachten wir in Wohnungen, die er über airbnb gebucht hatte. Alle Unterkünfte kann ich nur loben. Ausdrücklich erwähnen möchte ich die supernetten Gastgeber in Donji Milanovac, die wunderschöne B&B-Oase Rose Garden in Shkodra und die sehr geräumige Wohnung mit großartigem Blick in Mostar.

Am Sonntag nach dem Halbmarathon geht es früh los von Belgrad in den serbischen Nationalpark Đerdap an der Festung Golubac vorbei nach Donji Milanovac. Dort steigen wir um aufs Motorboot zur Fahrt auf der Donau, hier Grenzfluss zwischen Serbien und Rumänien, durch das Eiserne Tor ...

... bis zur 2000 Jahre alten Tabula Traiana.

Auf der anschließenden Wanderung erhalten wir einen großartigen Blick auf den Donaudurchbruch und auf das rumänische Ufer.

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An den Quellen des Zweistromlandes

Freitag, 29. April 2016

Das Reiseblog Ferngeweht hat zur XXL-Runde Stadt, Land Fluss aufgerufen  –  und ich darf dabei sein. Ausgesucht habe ich mir den Buchstaben T für Tigris. Ein Fluss musste es sein!

Ich kann nicht behaupten, diesen Fluss gut zu kennen. Die (leider viel zu kurze) Reise in den Osten der Türkei, die mich ins Quellgebiet von Euphrat und Tigris führte, liegt nun schon drei Jahre zurück. Einige Eindrücke habe ich damals schon in diesem Blog festgehalten. Die Faszination bleibt ungebrochen.

Zweistromland oder Mesopotamien, das ist ein fast magischer Begriff für alle, die sich auch nur etwas mit alter Geschichte beschäftigt haben. Denn dort, im Fruchtbaren Halbmond, entwickelten sich schon vor tausenden von Jahren die ersten menschlichen Stadtkulturen. Unter dem Zweistromland im engeren Sinn versteht man meist das heutige Gebiet des Irak, während das Quellgebiet der beiden Flüsse Euphrat und Tigris, die das Zweistromland prägen, in Anatolien auf dem Gebiet der heutigen Türkei liegt. Dicle und Fırat heißen die beiden Flüsse auf Türkisch.

Karte Mesopotamien

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